Original und Fälschung

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The Wilders
Wer die Auftritte von Hank Cash im Dezember im Sinkkasten und von The Wilders letzte Woche im Nachtleben gesehen hat, der kennt den Unterschied zwischen Berufsmusikern und Musikern aus Berufung, den Unterschied von Original und Fälschung.

Während Hank Cash Zweiter eines Plattenfirmen-Contests war und seinen Lebenszweck in der Bespaßung von urbanen Szenecowboys mit kurzer Halbwertszeit zu sehen scheint, ist das Quartett aus Kansas City, Missouri, die authentische Verlängerung/Neuaufnahme der Traditionslinien eines Hank Williams, Bill Monroe oder Johnny Cash. Stilsicher und voller Enthusiasmus bewegen sie sich auf dem Terrain, sind im Gegensatz zu den drei aus „Frankfurt Tennessee“ nie eine Coverband. Da ist genug eigenes Material und wenn sie nachspielen, dann stets mit eigener Note. Und kommen einfach sympathisch rüber. The Wilders sind eine fantastische Band – sowohl live, als auch auf CD.

Umso trauriger, dass die Hütte im Sinkkasten freitags abends voll war und The Wilders an einem Mittwochabend vor halbleerem Haus spielen mussten. Die PR-Abteilung von Batschkapp/Sinkkasten hat hier eine Band richtig hängen lassen. Die größte und liebevollste Vorankündigung konnte man bezeichnender Weise im Darmstädter Echo lesen. Weil der Redakteur ein Neo-Folk-Freak ist und The Wilders im Jahr 2007 auf dem Darmstädter Schlossgrabenfest einen sagenhaften Live-Auftritt hingelegt haben.

Come back soon, your Wilders!    

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