Shotgun Party

photo by jonbolden.com

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Knüpfen wir da an, wo wir aufgehört haben. Während also Kitty, Daisy & Lewis in der ausverkauften Centralstation spielen, beschließen Shotgun Party ihre – auch für den Schreiber dieser Zeilen – fast unbemerkten Deutschland-Tour – in einer obskuren Mannheimer Kneipe vor nur etwas mehr als einem Dutzend Interessierter. Aber was wurde denen geboten!

Herzstück der Dreierformation sind die beiden Damen: Jenny Parrot, Gitarre und Leadgesang, und Katy Rose Cox, Gesang und Geige. Dritter im Bunde ist ein männlicher Kontrabassist, der immer mal wieder wechselt. Auf der der Platte, die mit der „Here is what you get-„Tour beworben wurde ist es Andrew Thomas Austin-Peterson. In Deutschland sorgte Jared Engel für den rhythmischen Background für die beiden expressiven Ladies. Diese ergänzen sich wunderbar. Während Jenny das typische ebenso romantische wie laute „all american girl“ gibt, ist Katy Rose eher die kühle Intellektuelle, was sie aber nicht daran hindert mit wahnwitzigen Geigensoli zu begeistern. Geschrieben sind die Songs vorwiegend von Jenny.

Die drei spielen Western Swing mit Anklängen an Rockabilly und Honky Tonk und kommen mitten aus Austin/ Texas. Shotgun Party sind auch an diesem Mannheimer Abend gefährlich schnell, stürmen rasant durchs Programm und machen aus dem Konzert die Abschluss-Party ihrer deutschen Konzertreise. Am Ende kocht der Saal und die Drei hinterlassen ein zufriedenes Publikum. Wer weiß, vielleicht gibt es im nächsten Jahr in Austin ein Wieder sehen?

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